Generationennachmittag »einfach.dabei«

2010 wur­de aus dem Se­nio­ren­nach­mit­tag der »Ge­ne­ra­tio­nen­nach­mit­tag«! Am Mitt­woch, 29. Sep­tem­ber, um 15 Uhr tra­fen sich im Thea­ter Gü­ters­loh ver­schie­de­ne Ge­ne­ra­tio­nen zu ei­nem ge­müt­li­chen Nach­mit­tag. Nach Kaf­fee und Ku­chen im Foy­er des Thea­ters gab es auf der Stu­dio­büh­ne eine auf­re­gen­de Show mit drei ver­schie­de­nen Künst­lern der Gü­ters­lo­her Welt­büh­ne e.V.

Lon­don, Pa­ris, Gü­ters­loh – drei Ak­teu­re, drei Na­tio­na­li­tä­ten, drei Tem­pe­ra­men­te: Sie sind ein fri­sches Trio, gleich­zei­tig aber mit ih­ren Er­fah­run­gen im Va­rieté-, Ga­la- und Thea­ter­be­reich alte Ha­sen im Show­ge­schäft. In Gü­ters­loh zeig­ten Gün­na Cza­p­la ali­as Kurt Kor­ten­kamp, An­drea Beck ali­as Madame Na­tha­lie und Phi­lip John­son ali­as Clown Bul­lip ihr neu­es Pro­gramm, in dem nicht nur drei Na­tio­na­li­tä­ten, son­dern vor al­lem drei Tem­pera­men­te, wie sie un­ter­schied­li­cher nicht sein konn­ten, auf­ein­an­der tra­fen.

Da war zum ei­nen die Fran­zö­sin Madame Na­tha­lie, Ar­tis­tin durch und durch, far­ben­froh und ver­liebt in Gla­mour, Glit­zer und sich selbst, tanz­te und sang sie sich durch die Show: Am Büh­nen­bo­den und hoch oben in der Luft am Tra­pez und Ver­ti­kal­tuch. Sie wie­der­um traf auf den eng­lisch- kor­rek­ten Bu­lipp. War er Clown oder Mime, Mann oder Kind, Tol­patsch oder Ge­nie? Ganz ge­nau wusste man das nie. Eins ließ sich mit Si­cher­heit sa­gen: Bu­lipp bot Un­ter­hal­tung vom Feins­ten! Mit spar­sams­ten Mit­teln, per­fek­ter Kör­per­be­herr­schung, aus­ge­stat­tet mit sei­nem lie­bens­wer­ten Char­me und bri­ti­schen »Un­der­state­ment«-Witz, weck­te er mit schier gren­zen­lo­ser Fan­ta­sie die Vor­stel­lungs­kraft der Zu­schau­er und ge­wann ihre Her­zen.

Und dann war da noch Kurt Kor­ten­kamp – ein Mann in beige. Ein Ur­ge­stein Ost­west­fa­lens mit ent­spre­chend ge­dämpf­tem Tem­pe­ra­ment, der sich und an­de­ren die Welt auf sei­ne ganz ei­ge­ne, ver­schro­be­ne Art und Wei­se er­klär­te und sei­ne welt­be­we­gen­den Er­fin­dun­gen so lang­sam prä­sen­tier­te, dass man ihm beim Lau­fen die Schu­he schnü­ren konn­te.

Eine Ko­ope­ra­ti­on mit der »Gü­ters­lo­her Welt­büh­ne e.V.«